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Landesgruppe Saarland

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Rückblick

Fachtag Saarland: Warum Heilpädagogik? - Eine Standortbestimmung -

Fachtag Trier 2011Unter diesem Titel fand am Samstag, dem 02. April 2011, von 9:30 Uhr – 16:00 Uhr an der St. Helena-Schule Trier (Dominikaner Straße 3, 54290 Trier) ein Fachtag mit Vorträgen, Workshops und Gesprächsforen statt. Als Referenten der erfolgreichen Veranstaltung, die in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft Heilpädagogischer Fachverbände IGhB, dem Luxemburgischen Verband Association Luxembourgeoise des Pédagogues Curatifs A.L.P.C. sowie der St. Helena-Schule Trier durchgeführt wurde, konnten u.a. Prof. Dr. Dieter Lotz, Dozent der EFH Nürnberg, Fachbereich Heilpädagogik, Prof. Dr. Heinrich Greving, Dozent der KathHO Münster, Fachbereich Heilpädagogik sowie Dr. Xavier M.H. Moonen, Präsident der IGhB, gewonnen werden.

01.06.2011: Aktualiserter Rückblick

Fachtag Trier 2011

Warum Heilpädagogik? Eine Standortbestimmung

So das Motto des Landesfachtages Saarland in Kooperation mit Association Luxembourgeoise des Pédagogues Curatifs (A.L.P.C), der Internationalen Gesellschaft heilpädagogischer Berufsverbände und Fachverbände (IGhB), der St. Helena Fachschule in Trier, die auch dankenswerter Weise die Veranstaltungsräume zur Verfügung stellte und der Landesgruppe Rheinland- Pfalz im BHP e.V. Ca. 80 Teilnehmer besuchten am 2. April 2011 diese Fachveranstaltung.

Nach der Begrüßung und den einleitenden Worten von Dieter Frank, Landessprecher Saarland, dem Grußwort des Vorstandes von Karl Josef Mindnich, eröffnete Prof. Dr. Dieter Lotz, Dozent an der EFH Nürnberg, Fachbereich Heilpädagogik den Fachtag mit seinen Ausführungen zu dem Thema:„Berufsethische Grundhaltungen“. Zum Abschluss seiner Ausführungen stellte Herr Prof. Dr. Dieter Lotz die Leitsätze zur ethischen Verpflichtung von Prof. Hartmut von Hentig vor: Ich verpflichte mich,

  • die Eigenheiten eines jeden Kindes zu achten und gegen jedermann zu verteidigen
  • für seine körperliche und seelische Unversehrtheit einzustehen
  • auf seine Regung zu achten, ihm zuzuhören, es ernst zu nehmen
  • zu allem, was ich seiner Person antue, seine Zustimmung zu suchen, wie ich es bei einem Erwachsenen täte
  • das Gesetz seiner Entwicklung, soweit es erkennbar ist, zum Guten auszulegen und dem Kind zu ermöglichen, dieses Gesetz anzunehmen
  • seine Anlagen herauszufordern und zu fördern
  • seine Schwächen zu schützen, ihm bei der Überwindung von Angst und Schuld, Bosheit und Lüge, Zweifel und Misstrauen, Wehleidigkeit und Selbstsucht beizustehen, wo es das braucht

Herr Prof. Dr. Heinrich Greving, Kath. Fachhochschule Münster, Fachbereich Heilpädagogik, setze sich mit aktuellen Anforderungen an die Heilpädagogik auseinander, er leitete das Selbstverständnis der Heilpädagogik, aber auch der Heilpädagoginnen und Heilpädagogen daraus ab. Inklusion, persönliches Budget, Umsetzung der Behindertenkonvention, Umsetzung von Leistungen für Behinderte in den Kommunen waren weitere Punkte dieses Vortrages.

Weitere Informationen und Bilder auf der Internetseite der St. Helena Fachschule in Trier:
http://www.bistum-trier.de/st-helena-schule/

Nach dem Mittagessen ging es in Foren zu heilpädagogischen Handlungsfeldern und in Workshops zu heilpädagogischen Handlungskonzepten weiter. Zum Bedauern des Veranstalters fielen einige Foren wegen Krankheit der Referenten aus.

Herr Dr. Xavier Moonen, Präsident der IGhB beschäftigte sich in seinem Wortshop mit dem Themenkomplex „Inklusion als heilpädagogisches Konzept“.

Weitere Themen waren (Auszug): Integration in der Regelschule, Berufliche Bildung und Förderung, Beratung und Begleitung von Verkehrsopfern, Frühe Hilfen, Einzelfallhilfe für junge Erwachsene. Spieltherapie, Jugendhilfe, Gestalten und Ausdrucksmalen, Netzwerkarbeit und andere mehr.

Zum Schluss des Landesfachtages erläuterte Herr Dr. Moonen die Bedeutung der Zusammenarbeit der heilpädagogischen Fachverbände in Europa.

Besonderer Dank gebührt Dieter Frank und seinen Helfern für die Organisation und die Durchführung des Fachtages.
Die Mühen und Anstrengen im Vorfeld haben sich gelohnt. Dank gilt auch der Kath. Fachschule St. Helena in Trier für die Mithilfe bei der Organisation, der Raumvorbereitung, für alle Helfer sei Herr Thomas Schmitz, Schulleiter, hier stellvertretend erwähnt.

Karl Josef Mindnich

Weiterführende Informationen zu den Vorträgen:

Persönliches Budget

Das Thema „Persönliches Budget“ stand im Mittelpunkt des letzten Landestreffens in der Tagesstätte der Lebenshilfe in Saarbrücken. Neben dem Überblick über den seit 2008 bestehenden Rechtsanspruch eines leistungsberechtigten behinderten Menschen auf das persönliche Budget konnte der Landesbeauftragte Dieter Frank mit konkreten Fallbeispielen von der praktischen Umsetzung und ersten Erfahrungen mit Budgetnehmern berichten.
Vor allem für HeilpädagogInnen wird sich durch den daraus ergebenden Bedarf an Leistungsträgern/Leistungserbringern zukünftig ein interessantes Betätigungsfeld entwickeln.

Erste Regionalsprecher im Saarland

Beim letzten Treffen der Landesgruppe Saarland konnte der Landesbeauftragter Dieter Frank die ersten Regionalsprecher im Saarland vorstellen. Zukünftig wird Bettina Leinen die Region Saar- Hochwald betreuen und Tobias Becker- Heuke als Ansprechpartner für die Regionalgruppe Saarbrücken bereit stehen.

Regionalsprecher Saarland

v. l. Tobias Becker- Heuke, Bettina Leinen, Dieter Frank

Persönliches Budget

Das Thema „Persönliches Budget“ stand im Mittelpunkt des letzten Landestreffens in der Tagesstätte der Lebenshilfe in Saarbrücken. Neben dem Überblick über den seit 2008 bestehenden Rechtsanspruch eines leistungsberechtigten behinderten Menschen auf das persönliche Budget konnte der Landesbeauftragte Dieter Frank mit konkreten Fallbeispielen von der praktischen Umsetzung und ersten Erfahrungen mit Budgetnehmern berichten.

Vor allem für HeilpädagogInnen wird sich durch den daraus ergebenden Bedarf an Leistungsträgern/Leistungserbringern zukünftig ein interessantes Betätigungsfeld entwickeln.

Landesgruppe Saarland

Beim Treffen der Landesgruppe Saarland am 18. 09. 2007 in Merzig konnte Dieter Frank als neuer Landesbeauftragter Mitglieder und einige Interessierte begrüßen. Das Treffen fand in den Räumen der mobilen Praxis für Heilpädagogik statt, die die erste und bislang einzige heilpädagogische Praxis im Saarland ist. Nachdem im Saarland die Regionalarbeit in letzter Zeit wegen des Fehlens eines Landesbeauftragten zu kurz kam, entwickelte sich die heilpädagogische Praxis in Merzig als Anlaufstelle für interessierte Heilpädagogen. So war es schließlich nahe liegend für Dieter Frank, das Ehrenamt als Landesbeauftragter zu übernehmen.

Auf diesem Treffen konnten zusammen mit Karl Josef Mindnich, im Vorstand des BHP verantwortlich für Arbeits-, Sozial-, Tarifrecht, Themenfelder wie die neuen Entwicklungen in der Tarifpolitik und die Auswirkungen auf HeilpädagogInnen und spezielle Fragen zum Arbeitsrecht behandelt werden. Dazu wurden Informationen zu aktuellen Projekten und Veranstaltungen des BHP ausgetauscht.

Für Fragen, Ideen und Anregungen in Bezug auf die Regionalarbeit des BHP steht er gerne telefonisch über seine Praxis (06861 – 993352) bereit.

Rückblick

Vergangenes

… findet hier seinen Platz.

 

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